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Am Ende brechen alle Dämme beim MTV Bokel

Viel unterschiedlicher hätten die beiden Halbzeiten nicht sein können. Die ersten 45 Minuten dominierte der MTV Bokel und ging mit einer verdienten 2:1-Führung in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel ging so gut wie gar nichts mehr. Der ASC Cranz-Estebrügge nutzte die Verunsicherung in der gesamten Bokeler Mannschaft aus und schickte das Team von Trainer Marko Rebien mit einer ganz bitteren 2:5-Packung in der Fußball-Bezirksliga 4 auf die Heimreise. Wegen der schlechten Bedingungen auf dem Bätjerplatz in Bokel hatten beide Teams das Heimrecht kurzfristig getauscht. Und das hatte Folgen. Gespielt wurde auf Kunstrasen. Und der MTV hatte Probleme auf dem ungewohnten Geläuf. „So etwas kann man als einen echten Heimvorteil bezeichnen“, grantelte Marko Rebien.
Dennoch war von Bokeler Schwierigkeiten im ersten Durchgang noch nichts zu sehen. Der MTV hätte früh in Führung gehen müssen. Lukas Hansen lief auf das ASC-Tor zu, vertändelte aber. Die Hausherren machten es besser und gingen durch Fabian Stahmer mit 1:0 in Führung (21.). Die Gäste steckten den Rückstand locker weg. Lukas Hansen zog aus 22 Metern ab und traf genau in den Winkel zum 1:1-Ausgleich (38.). Und es kam noch besser: Valerij Abramov schloss eine schöne Kombination über Lukas Hansen und Sven Bedürftig ab und schob zur 2:1-Pausenführung ein (42.).

Es lief die 52. Minute, da hatte Lukas Hansen die Vorentscheidung auf dem Fuß: Der Bokeler lief abermals allein auf das Tor zu, war aber erneut zu zögerlich und vergab die 3:1-Führung. Und dann kam es knüppeldick: Verlorene Zweikämpfe, Unaufmerksamkeiten, unnötige Ballverluste und individuelle Fehler hatten für die Gäste schlimme Folgen. So verschätzte sich Bokels Schlussmann Tim Jekat, als sich ein Schuss aus 30 Metern über ihn hinweg in die Maschen senkte. Ebenso unnötig war der Foulelfmeter für die Hausherren in der Schlussminute, nachdem Lukas Rademacher einen Gegner im Strafraum umgesenst hatte.

Immerhin, Trainer Marko Rebien schilderte eindrucksvoll, dass beim MTV längst Klartext geredet wird: „Natürlich wissen wir alle, was los ist. Wir wissen, dass es bei uns lichterloh brennt.“ Die Euphorie vom Zwischenspurt, der den MTV in die obere Tabellenhälfte katapultiert hatte, ist nach der dritten Niederlage in Folge längst verflogen.

Sportbuzzer vom 20. November 2017

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