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Nachlässige Bokeler lassen die Punkte liegen

Wer als Aufsteiger versucht, sich in einer neuen Liga zurechtzufinden, der lässt bisweilen Punkte liegen, die man eigentlich nicht verlieren darf. Doch nicht der Aufsteiger aus Hammah, sondern der vermeintlich routiniertere MTV Bokel musste in seinem immerhin schon neunten Bezirksligajahr an diesem Ostersamstag kräftig Lehrgeld bezahlen und steckt nach der schmerzhaften 1:2-Niederlage beim Tabellenvorletzten in Hammah spätestens jetzt tief im Abstiegskampf.

Bereits in den Anfangsminuten deutete sich an, was für eine schwere Aufgabe auf die Mannschaft vom Bätjerplatz zukommen würde. Auf dem extrem holprigen Rasen war für beide Teams an technische Feinheiten nicht zu denken. Zudem hatte Hammahs Coach Marcus Wendt seine Mannschaft äußerst tief gestellt, überließ dem Gast aus Bokel zunächst den Spielaufbau und suchte den eigenen Torerfolg im schnellen Umschaltspiel. Bokel war bemüht, das Spiel breit zu machen und agierte ansonsten immer wieder mit langen Diagonalbällen ins Angriffszentrum. Torgefährliche Aktionen entstanden so allerdings kaum, bis auf eine Ausnahme, die es aber in sich hatte. Bokels Sebastian Winckler nahm aus 14 Metern Maß, der Ball aber sprang von der Unterkante der Latte auf die Torlinie und vor dort zurück ins Feld.

Dennoch ging der MTV Bokel in der 38. Spielminute mit 1:0 in Führung. Nach einer Standardsituation legte Lukas Rademacher den Ball per Kopf mustergültig im Strafraum quer auf Björn Bedürftig, der die Kugel aus kurzer Distanz am chancenlosen Wieters vorbei zur Gästeführung unterbrachte. Da auf der Gegenseite Juri Loresch bei einer Kontermöglichkeit den Ball am Bokeler Tor vorbeischob, ging es mit einer knappen wie verdienten Gästeführung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel war den Hausherren anzumerken, dass man die Punkte nicht einfach hergeben würde. Das Umschaltspiel der Weiß-Blauen gelang nun besser, Hammah gewann im Mittelfeld mehr und mehr Zweikämpfe, in Bokeles Hintermannschaft gabe es immer wieder Lücken. Den verdienten Lohn durften die eigenen Anhänger in der 69. Spielminute bejubeln. Nach einem Bokeler Freistoß am gegnerischen Strafraumeck schaltete die Heimelf wieder einmal blitzschnell um. Hammahs personifizierte Torgefahr Juri Loresch legte sich das Leder 18 Meter vor dem Tor zurecht, wurde nicht entscheidend am Abschluß gehindert und versenkte den Ball mit seinem siebten Saisontreffer zum Ausgleich im Bokeler Tor.

Beide Mannschaften wollten nun den Sieg. Während Bokels Nino Tiedemann und Sebastin Winckler mit ihren Abschlüssen an Wieters scheiterten, machten es die Hausherren auf der anderen Seite besser. Hammahs Michael Wiebusch schnappte sich bei einem Freistoß an der Mittellinie den Ersatzball während Bokels Rademacher das eigentliche Spielgerät noch an der eigenen Eckfahne in Händen hielt. Statt allerdings den Ball clever im Spiel zu lassen um so erstmal wieder für Ordnung in der eigenen Defensive zu sorgen, gab er das Leder aus dem Feld. Wiebusch nahm die Gelegenheit wahr, schlug den Ball sofort lang vors Bokeler Tor wo Florian Wohlau gegen die unsortierte Bokeler Hintermannschaft nur noch den Fuß hinhalten musste.

Von diesem Rückstand erholten sich die Bokeler nicht mehr und mussten am Ende mit leeren Händen die Rückfahrt antreten während der MTV Hammah dank einer disziplinierten taktischen Leistung und dem mittlerweile dritten Sieg in Serie wieder vom Klassenerhalt träumen darf.

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